Passivhaus

 

 

 

Mit einem Passivhaus wird neben einer hervorragenden Wohnqualität (die Luft- und Raumkonditionen innerhalb dieser Häuser werden durch den Einbau der kontrollierten Wohnraumlüftungsanlage jederzeit besser als außerhalb dieser Häuser sein) vor allem eine umweltschonende, zukunftsfähige Behausung geschaffen. Die Energieversorgung dieser Gebäude wird für die nächste Generation zu keiner zusätzlichen Last. Auch können dann nachträglich Energieversorgungskonzepte, an denen heute geforscht werden (Beheizung und Versorgung durch thermische und fotovoltaische Kollektoren, Brennstofftechnik etc.), in diesen Gebäuden leicht und problemlos integriert werden.

 

Ein solches Projekt wurde mit meiner Hilfe zwischen Frühjahr 2009 und Winter 2009/2010 realisiert. Dieses Gebäude wurde auch als KlimaHaus Gold Plus zertifiziert.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Gebäude finden Sie hier und Informationen zur PHI-Zertifizierung dieses Gebäudes unter http://www.passivhausprojekte.de

 

Eines der wichtigsten Kriterien des Passivhausbaus ist die Qualitätskontrolle. Diese muss sich von Seiten des Heizungstechnikers sowohl auf das Gebäude selbst als auch auf die Haustechnik (Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlage) erstrecken. Eine lückenlos überdachte Planung kann durch schlampige, motivationslose und uninformierte Ausführungsweise durch die Handwerker kompromittiert werden und ein Projekt zum Scheitern verurteilen.

 

Im Gegensatz zu bis heute errichteten Gebäuden zählt beim Passivhaus jeder Zentimeter Isolierung, jeder Grad Wärmeverlust/Wärmegewinn wird wichtig. Daher ist es für ausführende Firmen erforderlich sich über die gewerkespezifischen Konzepte, welche bei einem Passivhaus die Kriterien bilden (Dichtheit der Bauhülle, Ungestörtheit der Bauteilisolierung, dichte Lüftungskanäle, thermisch korrekt dimensionierte Isolierung, etc.) bewusst zu sein und sich im Vorhinein zu informieren. Die Installationen in einem Passivhaus sind mit herkömmlichen Installationen nicht mehr zu vergleichen, Sorgfalt und Umsicht bei der Planung und Ausführung der Heizungs- und Lüftungsanlage erfordert hoch motivierte Techniker und Handwerker.

 

 

 Passivhaus  Passivhaus
Passivhaus Walde, Dietenheim Passivhaus Haidacher, Mühlen in Taufers

 

 

Das Konzept des Passivhauses im Bereich der Haustechnik ist ein allumfassendes, die Möglichkeiten und Alternativen zu Erdwärmetauscher, Solaranlagen, Wärmepumpenanlagen, Erdwärme etc. müssen abgewägt werden und über Primärenergiefaktoren sowie über die Wirtschaftlichkeit analysiert werden.

 

Mit dem PHPP2007 sowie unterstützender Software für die Dimensionierung von Anlagen- und Bewertung von Bauteilen sowie Wärmebrücken sind sämtliche notwendige Software-Werkzeuge, welche für eine wärme- und heizungstechnische sowie energetische Auslegung eines Passivhauses erforderlich sind, im Büro vorhanden. Vor allem Wärmebrücken sollten bei einem Passivhaus durch die Verwendung von zertifizierten und bereits bewerteten Systemlösungen von Seiten der Baustofflieferanten kein Problem darstellen.

 

Zur Absicherung der Qualität kann ein Passivhaus auch von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, die getrennt von der KlimaHaus-Agentur in Bozen agiert, zertifiziert werden. Die Kriterien dieser Prüfung übersteigen jenen eines KlimaHauses um ein Vielfaches.

 

 

Weitere allgemeine Passivhaus-Informationen finden Sie unter www.passivhaustagung.de